Sehenswürdigkeiten Rio de Janeiro

-Karneval in Rio
Die wohl eindrucksvollste Karnevalveranstaltung unseres Universums veranstaltet ein jedes Jahr das brasilianische Rio de Janeiro. Zwischen Samba, Latino-Rhythmen, Glamour und Sex präsentieren sich die schönsten Frauen und Männer des Landes in atemberaubend schillernden Kostümen, einer Welt aus Licht und Freude, Farben und Überschwänglichkeit. Sie feiern Tag ein Tag aus, kennen während dieser Zeit keine Verpflichtungen wie Arbeit. Einem Rausch verfallen, machen sie sich auf, die Nächte zum Leben zu erwecken, sie mit Zauber zu berühren und dem Besucher unvergessliche Momente zu bescheren. Es ist das Ereignis des Jahres, wenn die Tanzschulen des traditionellen Samba ihre Tänzerinnen und Tänzer auf die Straßen schicken um die Menschheit zu begeistern von ihrer Leichtfüßigkeit und Lebensfreude. Der Rio carnaval beginnt traditionell am Tag nach Altweiberdonnerstag und dauert bis Aschermittwoch. Gesäumt von Millionen Besuchern an den Straßen, wird die Parade jedes Jahr von einem Thema begleitet auf das sich die Festwagen einstellen, ihre Kostüme passend dazu schneidern um sich anschließend mit den besten konkurrierenden Sambaschulen des Landes in einem Wettbewerb während der rhythmischen Feierlichkeiten zu messen. Das Spektakel zieht Touristen aus der ganzen Welt an, was oft zu Engpässen bei den Unterkünften führt. Buchen Sie deshalb rechtzeitig ein Hotel in Rio oder weichen Sie bei einer kurzfristigen Anreise auf umliegende Orte aus.
-Buckelberg – Corcovado (mit Christusstatue)
Nein, dies ist nicht der Zuckerhut! Auf dem berühmten 710 m hohen Buckelberg Corcovado in Rio de Janeiro steht jedoch das zweite Wahrzeichen der Stadt – Christus der Erlöser, in Form der Cristo-Redentor-Statue thront mit weit ausgebreiteten Armen hoch über der Bucht von Rio und wacht über die Stadt. 1931 fertig gestellt, symbolisiert das Denkmal die Unabhängigkeit Brasiliens. Das Monument ist 38 Meter hoch, 1145 Tonnen schwer und ab der Talstation per Corcovado-Bahn innerhalb einer halben Stunde zu erreichen. Die restlichen rund 220 Stufen mussten die Besucher bis zum Jahr 2003 jedoch zu Fuß bewältigt werden. Heute befördern Rolltreppen und ein Lift die Menschen auf die Plattform am Fuße der Christusstatue. Im 20 Minuten Takt, zwischen 8:30 und 18:30 pendelt die so genannte Zahnradbahn „Estrada de Ferro do Corcovado“ täglich auf und ab. Das Ticket kostet knapp 10 US-Dollar pro Erwachsenen, Kinder bis 12 Jahren bezahlen die Hälfe, Kinder unter 5 Jahren dürfen kostenlos fahren. Die beste Aussicht genießt man vormittags, bei wolkenlosem Himmelszelt. Die Seilbahn verkehrt täglich zwischen 8.30 und 19 Uhr, in den Monaten Dezember und Februar werden die Abendstunden verlängert, dann ist es bis 20.30 Uhr möglich hoch oben über Rio de Janeiro zu verweilen. Die Erlöserstatue Jesu Christi ist 2007 zu einem der neuen sieben Weltwunder der Moderne gewählt worden. Um sie vor Umweltschäden zu schützen wurde der Stahlbetonkörper mit Speckstein ummantelt. www.corcovado.com.br
-Zuckerhut – Pão de Açucar
Er trägt leider nicht die berühmte Christusstatue, das zweite Wahrzeichen von Rio) auf seinem Haupt… Der 396 Meter hohe Berg aus Granit heißt Pão de Açucar, umgangssprachlich Zuckerhut und befindet sich in der Guanabara-Bucht von Rio de Janeiro (neben Flamengo, dem Regierungsviertel und Botafogo), auf der Halbinsel Urca. Der sich neben ihm befindliche Berg Morro da Urca stellt eine Zwischenstation bei der Auffahrt durch die Seilbahn O Bondinho dar. Abfahrt ist täglich zwischen 08.00-22.00 Uhr ab Praia Vermelha. Die Überfahrt zum Plateau ist zunächst 220 m lang. Dann heißt es umsteigen in die 750 m lange Seilbahn Richtung Zuckerhut. Was bis 1817 undenkbar war ist seit 1913 nunmehr für jeden Besucher möglich – den Zuckerhut zu erklimmen. Dies tat ein Brite erstmals 1817.
Von oben hat man wunderbar den Yachthafen von Glória im Blick, den Strand der Copacabana, die Guanabara-Bucht sowie etliche Wolkenkratzer die sich zwischen der hügeligen Landschaft eingereiht haben. Die schönste Aussicht genießt man in den späten Nachmittagstunden wenn sich die Sonne gen Horizont senkt und die Stadt in ein zauberhaftes Farbenspiel hüllt. Der Eintrittspreis ist nahezu identisch mit dem des Corcovados, 10 US-Dollar sollten Sie pro Person für dieses Highlight kalkulieren.
-Copacabana
Neben dem Traumstrand von 4 km Länge, bedeckt mit ebenso traumhaft knackigen Körpern, ist Copacabana ein großer Vorort von Rio de Janeiro mit einer hochkarätigen Skyline aus Geschäfts- und Wohngebäuden. 1923 wurde das erst große Hotel eröffnet, anschließend, in den 30er und 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zog es die Reichen und Mächtigen aus aller Welt an den sonnenverwöhnten brasilianischen Ort am Atlantik, denn es gab Kasinos und alles was das Herz begehrte. Heute ist es kein privilegierter Ort mehr sondern eine touristische Urlaubshochburg. An der Copacabana sonnen sich Einheimische ebenso wie Touristen, Geschäftsleute oder ganze Familien. Man liegt schon wie die Ölsardine dort, deshalb lassen Sie Wertsachen unbedingt im Hotel. Ungebräunte Urlauber werden schnell entdeckt und sind leichte Beute für Taschendiebe.
-Ipanema
Das ehemalige Künstlerviertel von Rio de Janeiro heißt Ipanema, bekannt vor allem aus dem Jahr 1962, als Antônio Carlos Jobim den Chartstürmer „The Girl from Ipanema“ schrieb und veröffentlichte. Heute ist die Gegend quirlig und teuer, luxuriös und lebendig. Es ist die Region der Reichen und Schönen von Rio. Südwestlich der Copacabana gelegen, bietet Ipanema ebenfall einen sehr bekannten und schönen Strand, welcher einen zauberhaft unverbauten Blick auf den Zuckerhut gewährt. Ipanema darf durchaus als kosopolitisch bezeichnet werden, noch immer finden sich hier Künstler zusammen, leben Homosexuelle ebenso wie Hippies.
-Maracanã-Stadion
Mexiko besitzt das weltweit größte Fußballstadion unserer Erde – und Rio de Janeiro das zweitgrößte. Fassungsvermögen: etwa 103.000 Besucher. Rua Prof. Eurico Rabelo, Maracan
-Botanischer Garten – Jardim Botanico
Das lebende Museum der Botanik genießt weltweit einen besonderen Ruf weil es zu den Botanischen Gärten gehört, die die seltensten Tier- und Pflanzenarten, endemischer wie auch internationaler Natur, besitzen.
-Arcos da Lapa
Die heutige Brücke (Carioca-Aquädukt) der Sta. Teresa-Tram nennt sich Arcos da Lapa, wurde 1750 erbaut und ist neben ihrer Höhe von 64 Metern auch beachtliche 270 Meter lang. Das Wahrzeichen des Viertels Lapa liegt am Platz von Cardeal Câmara.
-Brigadeiro Eduardo Gomes-Park (Flamengo-Aufschüttung)
Zwischen Botafogo-Bucht und dem Santos Dumont-Flughafen erstreckt sich ein künstlerischer Park mit vielen Freizeitattraktionen, geschaffen von dem bedeutenden Roberto Burle Marx, einem Landschaftsarchitekten. Sonntags wie auch feiertags ist geschlossen.
-Candelaria-Kirche
Die Igreja Nossa Senhora da Candelária gehört zu Rios imposantesten Gotteshäusern, wurde im 18 Jh. erbaut und gleicht der Form eines Kreuzes. Besichtigen ist täglich möglich, vormittags immer, von Mo-Fr sogar bis 16 Uhr.Addresse: Praça Pio X, Stadtzentrum
-Forte Copacabana
Die Festung von Copacabana war 1922 Mittelpunkt einer Revolte zur Verteidigung der Guanabara-Bucht. Heute dient die Anlage einem Historischen Museum. Besichtigungen: Di-So 10-20 Uhr. Praça Cel. Eugênio Franco, 1
-Lagoa Rodrigo de Freitas
Die Lagune in Rios Innenstadt liegt gleich neben dem Catacumba-Park. Sie hat über dem Kanal von Jardim de Alá eine Verbindung mit dem Atlantischen Ozean und ist ein beliebter Treff für Einheimische und Touristen.
-Quinta da Boa Vista
Königliche Parkanlage in São Cristóvao
-São Bento-Kloster
Klosteranlage aus dem 17. Jh. Rua D. Geraldo, 68
-Tijuca – Nationalpark
Ein riesiges Naturreservat am Rande der Stadt. Hier bleibt genug Raum und Zeit für Entspannung.

Museen:
-Museu de Arte Moderna (MAM), Kunst-Museum, Avenida D. Henrique, Viertel Parque do Flamengo
-Museu Nacional de Belas Artes. Avenida Rio Branco, 199
-Naive Kunst. Rua Cosme Velho, 561, Viertel Cosme Velho
-Historisches Nationalmuseum. Praça Mal. Âncora
-Museum der Republik. Rua do catete, 153, Catete